Vom Frühjahr bis in den Herbst hinein haben wir in loser Folge Menschen aus dem Westend zu ihrem Stadtteil interviewt.
Im zweiten Teil unserer Sendereihe fragen wir: Wie geht es den älteren Menschen im Viertel? Was steckt hinter dem Konzept „Nachbarschaftsviertel“? Und wie könnte sich dadurch die Mobilität im Westend verändern? Schließlich kommen – ganz im Stil eines Bürgerradios – auch die Bewohnerinnen und Bewohner selbst zu Wort: Was halten sie von mehr Grün und weniger Autos im Viertel?
Zu Beginn sprechen wir mit Monika Obermeyer, der Seniorenbeauftragten des Bezirksausschusses Schwanthalerhöhe (CSU) und anschließend mit Michael Czich, dem Baumbeauftragten des Bezirksausschusses (Grüne). Wie lebt es sich im Westend – und was braucht es, damit das Viertel auch für ältere Menschen lebenswert bleibt?
Sylvia Hladky, Initiatorin und Projektleiterin des Westend-Kiez-Projekts der Münchner Initiative Nachhaltigkeit, erläutert, wie sich das aus Barcelona stammende Superblock-Konzept auf das Münchner Westend übertragen lässt. Hier heißt es „Nachbarschaftsviertel“.
Was würde sich dadurch für die Mobilität ändern? Dazu hören wir Christoph von Gagern, Vorstandsmitglied und Sprecher des VCD München, des Verkehrsclubs Deutschland. Auch zwei Mitglieder des Bezirksausschusses Schwanthalerhöhe beziehen Stellung: Uwe Trautmann, CSU-Fraktionsvorsitzender und Katharina Lindemann von der Linken.
Und schließlich fragen wir die Menschen auf der Straße: Wie halten sie es mit der Gretchenfrage – mehr Grün im Viertel, dafür weniger Autos?